Oliana

Posted on 09.03.14


Nach einer motivierten Trainingssaison am Plastik und dem Pendeln von Innsbruck bis Dornbirn, mit nur ganz spärlich gesäten Tagen am Fels, waren wir froh endlich in den Süden zu düsen. Oliana kannte ich nur von Erzählungen und Bildern und vom Ruf der laaaaangen pumpigen Routen, die es dort gibt. Jacopo war schon einmal dort, aber auch nur auf der Durchreise nach Siurana für zwei Tage. So war es für uns Neuland und wie es so ist, wenn man in ein neues Klettergebiet kommt, war die Freude groß sich an neuen, möglichst vielen verschiedenen Routen zu versuchen.

Wäre da nicht dieser Zeitpunkt, zu dem man die Gedanken bei einer ganz anderen Tour hat. Mein Fokus war ganz bei „Prinzip Hoffnung“, an der Bürser Platte. Knapp vor unserem Abflug nach Spanien, stand ich ebenfalls knapp davor über die Schlüsselstelle dieser Tradroute zu kommen. Aber nach drei missglückten Versuchen, ging es dann ohne Widerrede und ohne Bedauern für zwei Wochen nach Oliana :-).

In Oliana angekommen trafen wir die American Gang: „Sam Elias, Walker Emerson und co“, die uns schon eine Unterkunft organisiert hatten. Alles war super einfach und wir hatten alle zusammen eine schöne relaxte Zeit.

Unser gemütliches Apartment war Mitten in Oliana. Von dort sind es 10min mit dem Auto bis zum Klettergebiet. Unser Tagesablauf war klettern, essen, schlafen, relaxen….thats it—simple life :-)! Wir hatten fast immer schönes Wetter und die warmen Temperaturen kamen uns gerade recht nach den kalten Tagen in Bürs. Am späten Nachmittag waren die Bedingungen zum Klettern perfekt, immer Wind und ohne Sonne optimal kühl.

Unser Ziel war es einfach viele schöne Routen zu versuchen. Am Ende konnten wir dann ziemlich viele davon klettern. Jacopo flog am letzten schweren Zug in der Route „fish eye“ bei seinem onsight Versuch und kletterte nebenbei alle 8b-8b+ die es dort so gibt und einige gleich onsight. Seine schwerste Route war „Joe Blau“, mit der er ebenfalls kurzen Prozess machte.

Ich konnte mich über die Begehungen von: „Mind control, fish eye, full equip, china crises, humildes pa casa, La marroncita“ freuen. Somit gingen zwei sehr erfolgreiche Wochen zu Ende und ich kann mit frisch getankter Motivation zurück zu meinem „Hausprojekt“. 🙂

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After an intense climbing period in Winter, basically spent training on plastic, Jacopo and I decided to make a trip to Oliana. For me it was the first time there. We didn’t have some specific projects in our minds and we just wanted to try a lot of different routes and climb as much as possible. When we arrived in Oliana everything went very easy. We met the Americans Sam Elias and Walker Emerson, who found for us the perfect cheap apartment to stay in the center of this small town. We were very motivated for our first climbing day. The weather was quite shitty, cold and humid, but the routes were great and very long. First we climbed La marroncita, one of the classics of Oliana.

The day after, the weather was perfect: warm in the sun, but in the late afternoon there were always good conditions for climbing… and it stayed like this until we left. Every day we tried a lot of different cool routes. Jacopo was really close to onsight fish eye. He felt on the last hard move. Everything went great for us. At the end we did a lot of hard routes. And every single route was amazing to climb.

 

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